SIALON KERAMIK IN GIESSEREIEN

 

Sialon ist die zweite Generation (siliziumnitrid, syalon) Keramik für das Gießereiwesen und andere Anwendungen. 

 

Diese neue, isostatisch gepresste Keramik weist im Vergleich zu Syalon, Si3N4 oder Siliziumnitrid wesentliche Verbesserungen hinsichtlich der Bruchfestigkeit auf (> 10 Mpa). Nach verbreiteter Meinung hat unsere Keramik bessere Eigenschaften als Siliziumnitrid und Syalon.


Unsere Heizrohre, Thermoelement-Schutzrohre, Steigrohre, Westofen-Dosierrohre, Impeller, Gusspfannen, Winkelstücke, Druckgusswerkzeuge, Schneidwerkzeuge und Schweißstäbe verfügen über exzellente Nichtbenetzungseigenschaften und eine glatte Oberfläche.
 

Bei Sialon (Syalon) findet eine Substitution des Siliziums durch Aluminium nebst dem korrespondierenden atomaren Austausch von Stickstoff durch Sauerstoff statt, sodass die Valenzregeln erfüllt sind.

Die sich dabei ergebende „Lösung” verfügt im Vergleich zur reinen Originallösung, zu Syalon, Siliziumnitrid oder Si3N4 über verbesserte Eigenschaften.


Keramik aus Siliziumnitrid oder Syalon hat weite Verbreitung bei der Verarbeitung von flüssigen Nichteisenmetallen gefunden, insbesondere bei Aluminium und seinen Legierungen. Diese Anwendungen umfassen auch Metall-Leitungsrohre für den Aluminiumguss, Brenner- sowie Tauchheizrohre, Injektoren und Entgaser für Nichteisenmetalle, Thermoelement-Schutzrohre, Schmelztiegel und Gusspfannen.

Bei der Metallverformung wird das Material als Schneidwerkzeug für Hartguss und als Löt- und Schweißwerkzeug sowie für Schweißstäbe eingesetzt, insbesondere für das Widerstandsschweißen.
sialon produkte
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Die Pulvermischung wird dann zu einem „grünen” Pressling verarbeitet, beispielsweise durch isostatische Pulververdichtung oder Keramikguss. Die so gebildete Form wird dann verdichtet, und zwar typischerweise durch druckloses Sintern oder eine isostatische Heißpressung.

 

Der gesinterte Teil kann dann mit Diamantschleifern bearbeitet werden (abrasives Schneiden). Sialone sind Keramiklegierungen, basierend auf den Elementen Silizium (Si), Aluminium (Al), Sauerstoff (O) und Stickstoff (N). Es sind Legierungen aus Siliziumnitrid (Si3N4), die in drei Grundformen vorkommen.


Jede dieser Formen ist isostrukturell zu einer der Normalformen von Siliziumnitrid, nämlich der Beta- und der Alpha-Form, und zu Silizium-Oxynitrid. Die Beziehung zwischen Si3Al3O3N5 und Siliziumnitrid ist der Beziehung zwischen Messing und reinem Kupfer vergleichbar. 


Bei Messing werden Kupferatome durch Zink ersetzt, sodass eine Legierung entsteht, die besser und stärker ist als das ursprüngliche Metall. Bei Sialon findet eine Substitution von Silizium durch Aluminium mit der korrespondierenden atomaren Ersetzung von Stickstoff durch Sauerstoff statt, sodass die Valenzregeln erfüllt sind. 

 

Die sich dabei ergebende „Lösung” verfügt im Vergleich zur reinen Originallösung oder zu Syalon über verbesserte Eigenschaften.


Weitere Anwendungen ergeben sich auf Grund der hervorragenden chemischen Stabilität, der Korrosions- und Verschleißresistenz des Materials in der Chemie- und verfahrenstechnischen Industrie sowie in der Öl- und Gasindustrie.

Sialon wird hergestellt, indem man zunächst die Rohstoffe Siliziumnitrid, Tonerde, Aluminiumnitrid, Kieselerde und das Oxid einer seltenen Erde wie z.B. Yttrium miteinander mischt.
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